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Winterplanung: Sind Ihre Kühlgeräte bereit für die Zeit vor und nach den Feiertagen?

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Claudio Davanzo

Marken- und Marketingmanager EMEA

Posted: Oktober 28, 2026
Categories: Advice
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Die Weihnachtszeit ist für Unternehmen aus Einzelhandel und Gastronomie in Großbritannien und ganz Europa die umsatzstärkste Zeit des Jahres. Und die Kühlung steht im Mittelpunkt von fast allem, was in dieser Zeit passiert.

In Deutschland erwirtschaftet der Einzelhandel fast ein Fünftel seines gesamten Jahresumsatzes allein in den Monaten November und Dezember. In Großbritannien erreichten die Ausgaben für Lebensmittel für den Verzehr zu Hause in den vier Festtagswochen bis zum 28. Dezember letzten Jahres einen Rekordwert von 13,8 Milliarden Pfund.

In Frankreich bestätigte ein Regierungsbericht zu den Weihnachtsausgaben, dass der Supermarktabsatz von Foie gras, Lachs, festlichem Geflügel und Schokolade am Heiligabend 2025 um 15 bis 20 % stieg. Fast alle diese Produkte sind Kühlware, die in der Hochphase durch die Kühlkette läuft.

Doch fast über Nacht kehrt sich das Bild um. In Großbritannien beispielsweise sank die Kundenfrequenz im Einzelhandel im Januar um 20,8 %. Betreiber müssen den Übergang von anhaltender Spitzennachfrage zu nahezu ruhendem Betrieb innerhalb weniger Tage bewältigen.

Hinter jeder Kühlvitrine, jeder vorbereiteten Partyplatte und jedem Getränkekühlschrank hinter der Bar, der an einem Samstagabend in der Weihnachtszeit auf Hochtouren läuft, stehen Kühlgeräte, die anhaltender Belastung ausgesetzt sind, oft wochenlang.

Wenn der Januar kommt und der Ansturm nachlässt, verändert sich die Herausforderung: Statt Überlastung gilt es nun, eine geringe Auslastung zu bewältigen, und das mit Geräten, die gerade wochenlang stark beansprucht wurden.

Wenn die Geräte durchgehend zuverlässig arbeiten, bemerkt es niemand. Wenn nicht, zeigen sich die Folgen sofort: Ware muss aus dem Verkauf genommen werden, der Betrieb wird gestört, es drohen Compliance-Risiken und Umsatzverluste genau in den Wochen, in denen jeder Verkauf am meisten zählt.

Für Betreiber stellt sich nicht die Frage, ob die Kühlung während und nach den Feiertagen wichtig ist. Das ist sie ganz offensichtlich. Die eigentliche Frage ist, ob die Geräte, auf die sie sich verlassen, wirklich bereit sind – sowohl für das, was bald kommt, als auch für das, was danach folgt.

Warum der Winter zur härtesten Probe für Ihre Kühlung werden kann

In der Weihnachtszeit muss die Kühlung nicht nur mehr leisten, auch die Art der Belastung verändert sich.

Die Lagerbestände steigen deutlich, da Einzelhändler und Gastronomen ihr Kühlsortiment erweitern, um die saisonale Nachfrage zu decken. Partyfood, hochwertiges Fleisch, Desserts, vorbereitete Platten, Spezialitätenkäse und saisonale Getränke stehen dann ganz oben auf der Speisekarte oder in den Regalen.

Geräte, die bei normaler Auslastung problemlos arbeiten, sind dadurch plötzlich bis an ihre Grenzen gefüllt. Das System muss härter arbeiten, um sichere Temperaturen zu halten.

Auch die Türen werden häufiger geöffnet. Im Einzelhandel bedeutet ein schnellerer Warenumschlag häufigeres Nachfüllen und mehr Kunden, die die Kühlschranktür öffnen. In der Gastronomie setzen stärker frequentierte Servicezeiten Barkühlschränke, Unterbaugeräte und Vorbereitungsstationen unter Dauerbelastung, und die Türen werden in Spitzenzeiten dutzende Male pro Stunde geöffnet.

Hinzu kommen längere Öffnungszeiten, da viele Einzelhändler und Gastronomen im Dezember längere Schichten fahren. Geräte, die in ruhigeren Phasen normalerweise eine Pause hätten, laufen dadurch ununterbrochen, manchmal 18 Stunden am Tag oder länger.

Außerdem wird das Sortiment vielfältiger. Ein einzelnes Geschäft oder Lokal lagert unter Umständen gleichzeitig frisches Fleisch, Milchprodukte, Fertiggerichte, Getränke, Desserts und Tiefkühlware, jeweils mit eigenen Temperaturanforderungen.

Der Ausfall eines einzigen Geräts betrifft nicht nur eine Produktlinie. Er kann eine Kettenreaktion auslösen: Warenverluste, Risiken für die Lebensmittelsicherheit und im schlimmsten Fall behördliche Maßnahmen auf Grundlage der Lebensmittelhygienevorschriften, nach denen Unternehmen die Kühlkette in allen Phasen von Lagerung und Vertrieb aufrechterhalten müssen.

Wie viel auf dem Spiel steht, zeigt das Ausmaß der Lebensmittelverschwendung in der Weihnachtszeit. Laut einer Studie fallen in der Festtagszeit 30 % mehr Abfälle an als im Rest des Jahres. Für gewerbliche Betreiber bedeutet ein Temperaturausfall in der umsatzstärksten Woche, dass hochwertige Ware zum denkbar teuersten Zeitpunkt aus dem Verkauf genommen werden muss: dann, wenn sie am schwersten zu ersetzen ist und die Umsatzeinbußen am größten sind.

Ein Übergang, der oft nicht eingeplant wird

Die meisten Betreiber planen für die Hochsaison, aber weit weniger für die Zeit unmittelbar danach.

Im Januar geht das Geschäft im Vergleich zu den Spitzenwerten im Dezember oft stark, aber vorhersehbar zurück, sowohl im Einzelhandel als auch in der Gastronomie. Für Kühlgeräte ist dieser Übergang bedeutsamer, als es zunächst scheint.

In der Hochsaison laufen die Kompressoren intensiv und ohne Pause. Die Türen werden ständig geöffnet und geschlossen, sodass die Temperatur immer wieder neu heruntergekühlt werden muss. Die Geräte sind voll bestückt, oft bis an die Grenze ihrer vorgesehenen Kapazität. Das System steht unter Dauerlast und hält stand, denn genau dafür wurde es gebaut.

Dann kehrt sich das Bild fast über Nacht um. Die Kundenfrequenz sinkt, die Bestände gehen zurück, die Türen bleiben länger geschlossen, und Kompressoren, die zuvor nahezu mit voller Leistung liefen, arbeiten plötzlich unter ganz anderen Bedingungen.

Dieser Wandel ist wichtig, denn Kühlsysteme sind für bestimmte Betriebsbedingungen ausgelegt. Geräte, die über eine lange Hochphase stark beansprucht wurden und dann abrupt auf eine geringere Nachfrage umstellen, können Probleme mit Kondensation und einer ungleichmäßigen Temperaturverteilung in nur teilweise gefüllten Fächern bekommen. Hinzu kommen ineffiziente Schaltzyklen, während sich das System an die geringere Last anpasst.

Der Übergang im Januar betrifft auch das Sortiment. Initiativen wie Veganuary oder Dry January können das Angebot an Kühlprodukten deutlich verändern.

Einzelhändler und Gastronomen, die ihr Sortiment im Laufe des Monats anpassen, brauchen Geräte, die diese Veränderungen problemlos bewältigen, ohne dass die Temperaturstabilität bei wechselndem Sortiment leidet.

Die Betreiber, die diesen Übergang gut meistern, sind diejenigen, die ihn eingeplant haben – nicht nur für die geschäftige Zeit, sondern auch für die ruhige Zeit danach.

Der Januar als Chance

Wenn Sie sich im Dezember auf Ihre Kühlung verlassen müssen, ist der Januar der Monat, um in sie zu investieren.

Weniger Kundenfrequenz und ein ruhigeres Geschäft schaffen ein natürliches Zeitfenster für die Wartung, also genau die Art von geplanter Ausfallzeit, die sich in der Hochsaison unmöglich einrichten lässt.

Und die Fakten zeigen, dass das einen großen Unterschied macht: Studien zufolge kann eine vernachlässigte Wartung, etwa verschmutzte Verflüssigerlamellen, den Energieverbrauch der Kühlung um 20 bis 30 % erhöhen.

Januar und Anfang Februar sind der richtige Zeitpunkt für Wartungsarbeiten, die im Dezember den Betrieb gestört hätten: Verflüssiger reinigen, Türdichtungen prüfen, Kältemittelfüllstände kontrollieren und die Temperaturstabilität in jedem Gerät überprüfen.

Geräte, die vorausschauend gewartet werden, arbeiten besser, effizienter und halten länger. Diese Rechnung geht auf, ganz gleich, ob die nächste Hochsaison der Sommer oder das nächste Weihnachtsfest ist.

Doch die Wartung ist nur ein Teil der Chance. Die ruhige Zeit nach den Feiertagen ist auch der richtige Moment, um einen Schritt zurückzutreten und zu prüfen, ob die vorhandenen Geräte wirklich ihren Zweck erfüllen oder nur gerade so durchhalten.

Wie gut hat die Warenpräsentation in der geschäftigsten Woche funktioniert? Gab es Probleme, die Temperatur nach häufigem Türöffnen wieder herunterzukühlen? Ist der Energieverbrauch stärker gestiegen als erwartet? Gab es Geräte, die Schwierigkeiten hatten, während andere einwandfrei liefen?

Diese Fragen lassen sich im Januar, wenn Zeit für fundierte Antworten bleibt, leichter stellen als im November, wenn der Countdown zu den Feiertagen bereits läuft.

Warum die Geräte zählen – und der Partner dahinter

Nicht alle Kühlsysteme werden mit diesen saisonalen Anforderungen gleich gut fertig.

Zentrale Kühlsysteme, bei denen ein einziges externes Verdichteraggregat mehrere Kühlmöbel versorgt, bergen ein grundsätzliches Risiko: Fällt der Verdichter in der Hochsaison aus, fallen alle angeschlossenen Geräte gleichzeitig aus.

In einer geschäftigen Dezemberwoche kann ein einziger Ausfall so einen ganzen Kühlgang oder den gesamten Barbetrieb lahmlegen.

Steckerfertige Geräte mit integrierter Kältetechnik arbeiten dagegen unabhängig voneinander. Ein Defekt in einem Kühlmöbel bleibt auf dieses beschränkt, während der restliche Betrieb weiterläuft. Für Einzelhändler und Gastronomen, für die in der Festtagssaison viel auf dem Spiel steht, macht diese Unabhängigkeit einen echten Unterschied.

Auch die Qualität der Technik spielt eine Rolle. Geräte mit schneller Temperaturerholung, also der Fähigkeit, die Innentemperatur nach dem Türöffnen schnell wieder abzusenken, arbeiten unter der anhaltenden Belastung der Feiertage besser, wenn die Türen häufig geöffnet und Waren ständig nachgefüllt werden.

Das natürliche Kältemittel R290 sorgt für kürzere Erholungszeiten und einen effizienteren Betrieb, während Low-E-Isolierglas die Wärmeübertragung durch die Türen reduziert. Das ist besonders in Zeiten mit hoher Kundenfrequenz wichtig.

Das Sortiment für gewerbliche Kühlung von True wurde genau für diese Anforderungen entwickelt. Von Präsentationskühlschränken mit Glastür und Kühlschränken bis hin zu Kühltischen und Barkühlung: Jedes Produkt ist sowohl für Dauerbelastung als auch für die ruhigeren Zeiten danach ausgelegt.

Alle True-Geräte, die in Kontinentaleuropa, Großbritannien und Irland verkauft werden, sind außerdem durch eine 7-jährige Garantie auf Teile und Arbeitszeit abgesichert. Diese Zusage spiegelt die langfristige Zuverlässigkeit jedes Kühlmöbels wider, nicht nur seine Leistung während einer einzigen Hochsaison.

Doch die Geräte sind nur ein Teil des Gesamtbilds: Die Partnerschaft dahinter ist genauso wichtig.

Was einen reinen Kauf von einer echten Partnerschaft unterscheidet, ist ein Kühlpartner, der Betreiber bei der Vorbereitung auf die Hochsaison, bei der Auswertung nach der Saison und bei der laufenden Wartung unterstützt, statt nur ein Gerät zu liefern und weiterzuziehen.

Auf diesem Ansatz hat True seinen Ruf aufgebaut: als zuverlässiger Partner an der Seite der Betreiber dafür zu sorgen, dass die Geräte, auf die sie sich verlassen, stets ihre beste Leistung bringen.

Vorausschauend planen

Die Feiertage kommen zum selben Datum wie jedes Jahr, ebenso wie die ruhige Zeit im Januar, die darauf folgt.

Beides ist keine Überraschung. Die Betreiber, die beide Phasen ohne Störungen überstehen, sind diejenigen, die ihre Kühlung als strategische Priorität betrachtet haben und nicht als bloße Hintergrundtechnik.

Wenn Sie wissen möchten, was eine effizientere und zuverlässigere Kühlung für Ihr Unternehmen bedeuten könnte, in der Hochsaison wie in ruhigeren Zeiten, ist der Energiekostenrechner von True ein guter Ausgangspunkt.

Und wenn Sie in der letzten Saison die andere Seite erlebt haben (den nächtlichen Notdiensteinsatz, die aus dem Verkauf genommene Ware, das Gerät, das die Temperatur genau dann nicht halten konnte, als es am meisten darauf ankam), dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, aus dieser Erfahrung Konsequenzen zu ziehen, bevor die nächste Hochsaison beginnt.

Entdecken Sie hier das gesamte True-Sortiment.

 

 

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